Erfolgreiche Veranstaltung zur Gemeinwohlökonomie im Büro des ÖDP-Europa-Abgeordneten


Gegenwärtige Wirtschaftsordnung verursacht viele Probleme


(Berlin/19.01.2017) Im Salon Seraphim/Abgeordnetenbüro Buchner fand eine Veranstaltung zum Thema Gemeinwohlökonomie (GWÖ) statt. Martin Batta-Lochau, Vertreter der GWÖ Berlin-Brandenburg, erklärte die Idee der Gemeinwohlökonomie, die Solidarität vor Profit setzt.

„Gelingende Beziehungen setzen Vertrauen, Wertschätzung und Kooperation voraus. In der Wirtschaft, wie sie derzeit funktioniert, sind hingegen Egoismus, Konkurrenzdenken, Geiz und Gier prägende Elemente“, so Batta-Lochau. Überdies würde die derzeitige Wirtschaftsordnung Arbeitslosigkeit, Ungleichheit, Armut, Ausgrenzung, Hunger, Umweltschädigung und den Klimawandel begünstigen.

Deswegen sei ein Systemwandel notwendig. „Die Gemeinwohlökonomie ist eine neue Wirtschaftsordnung, in der die Werte der Wirtschaft im Einklang mit unseren Verfassungs- und Beziehungswerten stehen und die somit eine gutes Leben für alle ermöglicht“, erklärte Batta-Lochau. Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichten, würden eine Kultur des Miteinanders pflegen, Mitarbeiter/innen als gleichwertige Partner behandeln und sicherstellen, dass jeder gesundheitserhaltend, sinnerfüllt und selbstverantwortlich einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens leisten kann.

Im zweiten Teil des Abends stellte Dr. Matthias Eigenbrodt, Zahnarzt aus Kreuzberg und Mitglied der ÖDP Berlin, seine im Einklang mit der Gemeinwohlökonomie funktionierende Praxis vor. Er leistet damit Pionierarbeit, denn er betreibt die erste Zahnarztpraxis deutschlandweit, die nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie arbeitet.
Falls Sie über die Veranstaltungen im Berliner Büro des ÖDP-Europaabgeordneten informiert werden wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an: bodisco@klausbuchner.eu

 

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