MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) unterstützt ÖDP München beim Kampf gegen Kohle


Buchner: „Bürgerbegehren ist eine große Chance für den Klimaschutz“


(Brüssel/18.07.2017) Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) München hat zusammen mit ihren Partnern im Bündnis „Raus-aus-der-Steinkohle“ 42.195 Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Stilllegung des städtischen Kohlekraftwerks gesammelt. Prof. Dr. Klaus Buchner aus München, Mitglied des Europäischen Parlaments für die ÖDP, gratuliert seinen Parteifreunden. „Es ist ein Unding, dass die Stadt München die Laufzeit des Kraftwerks bis 2035 verlängert hat. In Zeiten, in denen das Klimaabkommen von Paris unter starkem Druck steht, ist dies das falsche Signal. Das Kohlekraftwerk emittiert immerhin mehr klimaschädliche Gase als der gesamte Münchner Autoverkehr“.

Prof. Buchner hofft, dass die Stadt aufgrund der starken Willensbekundung der Münchnerinnen und Münchner nun ein Einsehen hat und den Klimaschutz endlich ernst nimmt. Der Europa-Abgeordnete weist auch noch auf einen zusätzlichen Aspekt hin. „Ein Großteil der benötigten Kohle müsste aus Australien importiert werden. Dort entstehen durch den rücksichtslosen Tagebau große Umweltschäden. Außerdem wird beim Transport der Kohle ebenfalls sehr viel CO2 produziert und damit der Klimawandel weiter angefacht“.

Der ÖDP-Politiker setzt sich im Rahmen seiner Tätigkeit im Europäischen Parlament für ein Ende der Energiegewinnung aus Atom- und Kohlekraft ein und fordert 100 Prozent Erneuerbare Energien.


Bild: ÖDP München


Ein Gedanke zu „MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) unterstützt ÖDP München beim Kampf gegen Kohle

  1. Im Gegenteil: ganz viele Wutbürger in Bayern haben den Bau wichtiger Stromtrassen für den Ökostrom von Nord nach Süd verboten und dann eine starke Verzögerung und Verteuerung des Baus durch unterirdische Wegführung durchgesetzt. Sie haben damit anderen Anwohnern zusätzliche Güterzüge mit Kohle nebst damit verbundenem Schienenlärm aufgezwungen.
    Natürlich wird das Münchner Kraftwerk weiter benötigt, weil der Windstrom aus dem Norden nicht nach Bayern eingeführt werden darf.

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