Kohlekraftwerk abschalten

ÖDP-Bürgerentscheid für den Klimaschutz


MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) fordert Münchner
zu Stimmabgabe für Klimaschutz auf


Buchner: „Erfolg beim Bürgerentscheid am
Samstag wäre ein starkes Signal“


(München/03.11.2017) Am Samstag können die Münchnerinnen und Münchner beim Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle“ über die vorzeitige Stilllegung des Steinkohlekraftwerks im Münchner Norden abstimmen. Bei einem Erfolg müsste das Kraftwerk bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und einziger Europa-Abgeordneter Münchens, ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Stimmabgabe für den Klimaschutz auf: „Das Steinkohlekraftwerk emittiert mehr klimaschädliches CO2 als der ganze PKW- und LKW-Verkehr Münchens zusammen. Die Stadt München kann daher ihre Zusage, bis zum Jahr 2030 weniger CO2 als im Jahr 1990 zu produzieren nur einhalten, wenn die Energieversorgung der Stadt auf 100 Prozent regenerative Energien umgestellt wird – und das so schnell wie möglich.“

Prof. Buchner weist auch auf die schädlichen Auswirkungen der hohen Kohleimporte hin. „München importiert jährlich 800.000 Tonnen Steinkohle. Deren Abbau verursacht durch den große Flächen fressenden Tagebau massive Umweltschäden in den Herkunftsländern. Beim Transport nach Deutschland wird viel CO2 in die Luft geblasen, wodurch der Klimawandel weiter angefacht wird.“
Der ÖDP-Politiker zeigt sich erfreut, dass es der Münchner ÖDP und ihren Bündnispartnern gelungen ist, in kurzer Zeit mehr als 50.000 Unterschriften zu sammeln, um den Bürgerentscheid möglich zu machen. Ein Erfolg am Sonntag sei auch ein wichtiges Signal an die Welt. „Gerade in einer Zeit, in der das Klimaabkommen von Paris unter großem Druck steht, wäre ein Ja beim Bürgerentscheid ein starkes Signal. Bitte gehen Sie am Sonntag wählen und setzen Sie in Zeichen.“


Fotoaktion der ÖDP-München


Fotoaktion der ÖDP-München

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