Gesundheitsgefahr Mobilfunk

5G und EU – Hintergründe und Risiken
Vortrag Darmstadt


5G und EU – Hintergründe und Risiken
Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner
Physiker und Europa-Abgeordneter der ÖDP

Dienstag, 23. April 2019, 19.30 Uhr
Heiner-Lehr-Zentrum, Kopernikusplatz 1, 64289 Darmstadt


5G und EU
Hintergründe rund um die Einführung von 5G, Gesundheitsrisiken und wieso etablierte Mechanismen im politischen Alltagsgeschäft erst die Konzessionen vergeben lassen – bevor Experten und Behörden Auswirkungen für die Bevölkerungen prüfen.


5G ist die neuste Mobilfunktechnologie, die in naher Zukunft in Deutschland kommen soll. Sie wird mindestens 100 mal schneller sein, als das bisher schnellste 4G-Netz, auch als LTE bekannt. In Zukunft könnten mit diesem Netz enorme Datenmengen transportiert werden.
Über die Vorteile dieses Datennetzes gibt es viel zu lesen. Auch über die Streitereien der großen Telekommunikationskonzerne, die versuchen, bei den Versteigerungen der benötigten Funkfrequenzen einen möglichst großen Teil zu erwerben.

Doch wie sieht es mit den gesundheitlichen Gefahren aus? Die bisherigen Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung basieren auf der Problematik der Erwärmung des Körpers: Zwei Watt pro Kilogramm am menschlichen Kopf dürfen nicht überschritten werden.
Diesen Wert halten Kritiker für viel zu hoch, und die neuen Frequenzblöcke, die in vergleichsweise hohen Bereichen liegen (2 sowie 3,4 bis 3,7 Gigahertz) sind bisher nicht ausreichend erforscht. Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hält weitere Forschungen über die gesundheitlichen Folgen elektromagnetischer Strahlung für nötig.

Der Branchenverband Bitkom schätzt, dass anstelle der existierenden 60.000 bis 70.000 Funkmasten rund 800.000 Masten benötigt werden, um 98 Prozent der Haushalte mit 5G zu versorgen. Wie viele zusätzliche Masten werden wir in und um unsere Städte bekommen?
Wir haben Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner nach Darmstadt eingeladen, um uns sachlich zu informieren und Fragen zu klären.


→ Link: Sogar der Weltkonzern Apple warnt nun vor zu
hoher Strahlung bei seinem Smartphone




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