Demo gegen 5G in Berlin

Ich freue mich, dass am Sonntag so viele Menschen zur Demo „5G-Mobilfunk stoppen“ in Berlin vor das Reichstagsgebäude kamen. Die Organisatoren von „diagnose:funk e.V.“ hatten mich gebeten, die Veranstaltung mit einer Rede einzuleiten. Die weltweite Studienlage zeigt: Mobilfunkstrahlung kann Krebs auslösen, führt u.a. zu Zellstress durch freie Radikale und in der Folge zu Erbgutveränderungen und zu geschädigter Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt seit 2011, dass Mobilfunkstrahlung „potenziell krebserregend“ ist. Aufgrund neuester Forschungsergebnisse fordern führende Wissenschaftler von der WHO eine Höherstufung in „wahrscheinlich krebserregend“ oder gar „krebserregend“. Deshalb fordern wir ein Moratorium, bis eine Technikfolgenabschätzung von 5G-Mobilfunk vorliegt.
Im März und April 2019 hatten 54.643 Bürger die Bundestagspetition „Keine Einführung des 5G-Mobilfunkstandards ohne Unbedenklichkeitsnachweis“ unterschrieben (siehe https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html).
Weil damit das Quorum der Petition erfüllt ist, findet nun am Tag nach der Demo, also am heutigen Montag, 23.9.2019, eine Experten-Anhörung im Bundestagspetitionsausschuss statt.

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