Das verheerende Ausmaß der Milliarden-Subventionen für Braunkohle

Bereits im Sommer des letzten Jahres beschloss Deutschland den Kohleausstieg. Für viele kommt er einem Kohlelaufzeitverlängerungsgesetz gleich, das die beiden Braunkohlekonzerne RWE und LEAG mit 4,35 Milliarden Euro subventioniert.

Nach einem Bericht der Investigative Europe fließen in der EU jedes Jahr bereits 137 Milliarden Euro an klimaschädlichen Subventionen in die fossile Industrie. Alleine in Deutschland sind es 37,5 Milliarden Euro.

Eine weitere Untersuchung des Overseas Development Institute (ODI) zeigt, dass die 10 europäischen Länder, die zusammen 84 % der aus den Energiesektoren resultierenden Treibhausgase produzieren im durchschnitt jährlich mit 6,3 Milliarden Euro alleine die Kohleverstromung subventionieren. Und seit dem Pariser Klimaabkommen werden es jährlich 800 Millionen Euro mehr. Davon vergibt Deutschland über die Hälfte der gesamten Kohlesubventionen der untersuchten Länder.

Bis jetzt haben vor allem die Bürger:innen die Energiewende vorangebracht.

Mit dem KohleEINstiegsgesetz verfehlt die Bundesregierung auf jeden Fall ganz klar das Pariser Klimaschutzabkommen.

Mit den schädlichen Kohlesubventionen gefährdet sie die Zukunft.

Eine Energiewende sieht anders aus!

 

Quellen:

odi.org/en/publications/multimedia/coal-subsidies-in-10-european-countries/

sonnenseite.com/de/wissenschaft/odi-report-zeigt-das-ausmass-verheerender-kohlesubventionen/

investigate-europe.eu/de/2020/milliarden-subventionen-gegen-die-klimaziele/

wecf.org/de/milliarden-subventionen-fuer-braunkohle/

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