35 Jahre Tschernobyl

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor in Block 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine. 

Es kam zum Super-GAU. Gewaltige Mengen radioaktiver Strahlung wurden freigesetzt, tausende Menschen starben und ganze Landstriche wurden auf Jahrhunderte verseucht.

Heute jährt sich die Nukleakatastrophe von Tschernobyl zum 35. Mal. 

Und noch immer ist kein Ende in Sicht. 

> Noch immer sind über ein Fünftel der Wildschweine in BaWü stark radioaktiv belastet

> Noch immer weisen Pilzarten in Bayern eine starke Strahlenbelastung auf

> Noch immer strahlen Böden im Salzburger Land

> Noch immer ist in mancher Almmilch erhöhte Radioaktivität nachweisbar

Und noch immer beliefert Deutschland -teilweise ohne Genehmigung- weltweit Atomkraftwerke mit Brennstoffen. 

Mit zum Beispiel der Belieferung des Pannenreaktors Doel im Nachbarland Belgien riskiert die Bundesregierung den nächsten Super-GAU. 

Die deutsche Bundesregierung setzt damit das Leben von Millionen Menschen aufs Spiel.

Wenn nächstes Jahr die letzten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden, verdient die Bundesrepublik immer noch mit dieser schrecklichen Technologie.

Ein Atomausstieg sieht anders aus! 

Doch damit nicht genug: 35 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl verhandelt die EU-Kommission darüber, ob Investitionen in die Atomenergie als nachhaltig eingestuft werden sollen. 

Aufgrund des breiten Widerstandes wurde die Entscheidung auf den Herbst vertagt. 

Lassen Sie uns mit aller Kraft verhindern, dass Investitionen in die Atomkraft auch noch belohnt werden!

Was vor 35 Jahren in Tschernobyl passierte war menschliches und technisches Versagen. Es zeigt aber: Atomenergie wird nie zu 100 % sicher sein.

> Atomenergie bleibt ein Spiel mit dem Feuer

> Atomenergie bleibt immer teuerer als die Erneuerbaren

> Atomenergie produziert Tonnen von strahlendem Müll

> Atomenergie ist keine Zukunftstechnologie!

Schreibe einen Kommentar